Plettenberg: P-Weg 2017

Den P – Weg gibt es seit 14 Jahren und immer wieder ist es für alle schade, die nicht dabei sein können oder von all dem nichts wissen.

Der Startschuss zu einem der schönsten, wenn nicht sogar dem schönsten MTB-Marathon in unserer 

Gegend, erfolgte eigentlich schon im Frühjahr.  Als nämlich das Anmeldeportal für das P-Weg Wochenende, pünktlich um 0:00 Uhr öffnet. Schnell ist die Anmeldung dann wieder geschlossen, alle 2000 Startplätze vergeben. 1000 für Läufer, Walker und Wanderer am Samstag und 1000 für Biker am Sonntag auf den Strecken 45, 74 und 92 Kilometern. Einige Halden Hogs und deren Freunde haben aber auch in diesem Jahr wieder einen der begehrten Startplätze ergattert.

Für mich gilt wie für viele andere auch einmal P-Weg, immer P-Weg

Stephanie und ich traten in diesem Jahr zur Kombination an. Da gilt es dann am Samstag den Halbmarathon im laufen zu bestehen und Sonntags den MTB Marathon auf der 45 km Strecke zu fahren.

Am Freitag reisten wir an und machten es uns wie schon in den letzten 3 Jahren in der Übernachtungs Turnhalle gemütlich und bezogen unser Quartier für die nächsten 3 Tage.

Kaum in der Halle angekommen traf man auch schon auf die ersten Sportler die man in den letzten Jahren kennengelernt hat. Später auf dem Weg zur Anmeldung, die wie immer bestens organisiert und absolut freundlich und Stressfrei ist, trafen wir Jan und Laura die auch beide beim P – Weg in der Kombination an den Start gingen. Jan den ich seit meinem ersten 24h Rennen in Duisburg 2014 kennenlernte, startet bei der großen Kombination so, dass er schon am Samstag den Marathon über 42.195 Km und 1150 HM absolvieren durfte und dann am Sonntag für 92 km und 2600 HM in den Sattel steigt. Laura startet so wie Stephanie und ich in der kurzen Kombi. Abends stärkten wir uns dann noch auf der Nudelparty.

Samstag Tag der Laufveranstaltungen

Kurz ist die Nacht da wir pünktlich um 07 Uhr am Start stehen wollen und die Ultra Marathon Läufer anfeuern und auf den Weg schicken wollen.  Nach dem Start gehen wir erst einmal zum Sportler Frühstück das wie in jedem Jahr in den gemütlichen Räumlichkeiten des Jugendzentrum statt findet. 

Um 10 Uhr 30 ging es dann für uns an den Start. Da es seit dem Vortag stark regnete versprach die Strecke eine ordentliche Schlammpackung.

Trotz des Wetters säumen unzählige Zuschauer den Startbereich, klatschen, jubeln und freuen sich mit den Teilnehmern. Ein Gefühl von Euphorie machte sich in mir breit.

 

Pünktlich fiel der Startschuss. Hinter dem Führungsfahrzeug ging es bis zum ersten Anstieg,  Den ersten Anstieg hoch zur Ziege P-auline. Da ist es auch schon wieder dieses tolle Gefühl. Wie jedes mal schaue ich zu, wie ein beachtlicher haufen Menschen einen Riesenspaß auf und neben der Strecke haben. Es gibt so viele Zuschauer Hotspots an denen man immer wieder gepusht wird, so dass das laufen und die für uns ungewohnten Höhenmeter fast schon leicht fallen. Stephanie und ich sind im Ziel mit unseren Leistungen sehr zufrieden und haben unsere selbst gesteckten Ziele sogar übertroffen. Nun aber schnell duschen.Am Abend trafen noch Simone und Dirk ein mit denen wir zusammen zum Essen gingen.

Sonntag die Mountainbike Wettbewerbe

Morgens trafen wir uns mit Simone, Dirk und Ingo zum sportler Frühstück im Jugendheim. Das Wetter war nun auch trocken und der Himmel sollte am Sonntag auch nicht mehr weinen. Die Strecke war trotz des weichen und feuchten Bodens gut fahrbar.  

Ingo und Simone starteten auf der 74 Km Strecke und Dirk ging auf die Ultra Strecke mit 94 KM und 2600 Höhenmetern. Der Startschuss für Stephanie und mich erfolgte erst eine Stunde später. In der Zwischenzeit trafen noch mein Bruder mit seiner Frau ein und Sie begleiteten uns auf der 45 KM Mountainbike Strecke.

Wir kommen an wunderschönen Ausblicken vorbei, auch die Ziege P-auline wird wieder durchfahren, Nebel steigt aus den Wäldern auf, wieder standen die Menschen an der Strecke, frenetisch bejubeln und umsorgen sie uns, wir genossen die Trails und die tolle Stimmung die unter den Bikern herrscht. Wie bei jedem Rennen geht man an seine Grenzen aber dann kommt auch schon der letzte Trail der hinunter wieder in das Tal führt und schon von weit oben hört man Sie wieder, die Plettenberger die jeden Teilnehmer anfeuern. Danke für Eure unglaubliche Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft.

Es macht einfach Spaß herzukommen und dabei zu sein.

Nach und nach trudelte dann einer nach dem anderen ein und alle waren mit Ihren Leistungen zufrieden. Simone fuhr in der Gesamtwertung der 74er Runde sogar auf das Podest und schloss das Rennen als drittschnellste Frau ab. Unglaublich als ich Simone im März zum ersten mal auf einer CTF Veranstaltung traf, habe ich miterlebt wie Sie sich am Ende durch beißen musste um den Anschluss an uns nicht zu verlieren. Nun holt Sie sich auf einer der größten Marathonveranstaltungen hier in NRW Ihr erstes Preisgeld und die Präsente ab. Respekt vor Deiner Leistung und Deinem Ehrgeiz. Auch Jan war richtig gut drauf und erreichte beim Bergsprint der Ultra Mountainbiker den 2. Platz und das obwohl Ihm der Marathon vom Samstag noch in den Beinen steckte. Vielleicht war das der entscheidende Nachteil.

Pünktlich zur Siegerehrung kam dann auch die Sonne raus und man traf noch einige weiter bekannte die alle bester Laune waren. Für mich lief alles perfekt bis auf eine kleine selbstverschuldete Panne, die mir im Tal des Todes ein paar Minuten Zeit kostete.

Für mich ist aber schon wieder klar. Plettenberg wir sehen uns im nächsten Jahr!

hier gibt es noch ein paar Fotos vom Wochenende

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