Duisburg 24h 2017

24 Stunden Rennen Duisburg wir haben fertig. Was für ein Hammer Event.

Bericht in der WDR Lokalzeit http://www1.wdr.de/…/video–stunden-mountainbike-rennen-102…

Als wir bereits am Freitag unser Camp gut gelaunt aufgebaut hatten wussten wir noch nicht was die “ Nacht der Revanche “ wirklich für uns bedeuten sollte. Denn genau diese Nacht sollte es in sich haben. Das Wetter am Freitag war hervorragend, angenehme 23 Grad, die Einführungstunde lief perfekt, also alles top für unser Heimspiel. So fuhren einige von uns Abends noch einmal nach Hause, einige blieben direkt vor Ort um schon einmal das feeling des Landschaftsparks bei Nacht zu geniessen. Doch was war das bloss wieder mit dem kleinem aber sehr wichtigem Detail um ein perfektes Rennen zu starten? Es nennt sich „gutes Wetter“, um es noch genauer auszudrücken- kein Regen- der Feind für ein 24 Stunden Rennen. Es war wie ein Deja vu, hatten wir das nicht genauso in dieser Form bereits bei der NOB erlebt? Ich glaube jeder von uns hat am Samstag Morgen die selben Gedanken gehabt- hört es bald auf zu regnen und startet das Rennen überhaupt? Der Veranstalter war positiv gestimmt und gab das Rennen um 12 Uhr zum Start frei, auch der Regen verabschiedete sich. Die Strecke war in den ersten Stunden gut befahrbar bis es am Nachmittag wieder anfing zu regnen. Im nu verwandelte sich die Strecke in eine Schlammschlacht, ab jetzt hieß es noch mehr Kraft und Konzentration aufwenden um den 8 km langen Rundkurs zu meistern. Die Fahrer und die Räder ähnelten einer Schlammpackung und wieder kamen die Gedanken “ wie soll es weitergehen“ ? Doch endlich hatte das Wetter Gnade mit uns, es hörte auf zu regnen, die Sonne schien und die Strecke wurde wieder griffig. In der Abend Dämmerung wurde die Wurzelpassage aus Sicherheitsgründen wie immer gesperrt und auch ein weiter Teil die Gerade hoch zum ACDC Anstieg wurde bis hin zur Morgen Dämmerung dicht gemacht, da auf diesem Teilstück leider viele Fahrer auf der glatten Eisenschiene gestürzt sind und sich teilweise schwer verletzt haben. Diese Entscheidung lobt den Veranstalter, Mountainbike Rennen hin oder her, die Sicherheit steht an erster Stelle. Und so konnten wir mehr oder weniger entspannt den LaPaDu bei Nacht genießen, am Monte Schlacko kehrte langsam Ruhe ein, der ACDC Anstieg schlief auch tief und fest, in der Wechselzone herrschte gediegene Stimmung, die Uhr zeigte noch 9 Stunden bis zum Ziel, eine entspannte Atmosphäre, wenn da nicht die Müdigkeit und das leere Gefühl im ganzen Körper wäre. Aber nein nicht jammern weiter fahren durch die Stille der Nacht und das kleine Glücksgefühl erleben wenn die Sonne am Horizont aufgeht, denn jetzt heisst es nur noch 6 Stunden und ohne Licht fahren, der Rest läuft doch fast wie von selbst. So langsam kehrte auch wieder Leben im Landschaftspark ein und die Zuschauer tummelten sich am Monte Schlacko um uns noch einmal richtig einzuheizen. Um 12 Uhr Mittags hiess es“ Game over“ Ziel erreicht und eigentlich Schade das schon wieder alles vorbei ist. Fazit: Ein spektakuläres Rennen, top organisiert bei einer einzig artigen Kulisse.
Und ich kann sagen jeder einzelne Hog kann stolz auf seine Leistung sein.

Hier die Ergebnisse:
Dirk Schneiders 8er Team Platz 3 mit 83 Runden
Simone Menz und Sung Borowski 8er Team mixed Platz 12 mit 67 Runden
Dennis Kethers und Stephanie Heße 4er Team mixed Platz 16 mit 7o Runden
Patrick und Kevin Dumke und Nazif Yildirim 4er team mit 74 Runden
Tobias Hackbarth 4er Team Platz 2 mit 83 Runden
Kerstin und Töddi 2er Team mixed Platz 3 mit 68 Runden
Arturo solo Fahrer Platz 7 mit 51 Runden

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